Publikationen

Aktuelle Präsentationen

Ende 2020 ist unser Buch „Unerwünschte Wahrheiten“ bei LangenMüller erschienen. Eine Inhaltsangabe finden Sie hier. Dort sind auch die 2300  Zitate wissenschaftlicher Publikationen aufgelistet und verlinkt, die dem Leser den direkten Zugriff auf die verwandten Quellen erlauben. Das Buch ist hier in der 8. Auflage zu beziehen.

Im Juli 2021 erschien das Buch Vahrenholt/Lüning „Unanfechtbar- der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes zum Klimaschutz im Faktencheck“ bei LangenMüller. Das Vorwort und Bezugsquellen sind hier.

Vahrenholts monatliche Sonnenkolumne https://kaltesonne.de/monatliche-sonnenkolumne/

Hier können Sie den monatlichen Rundbrief abonnieren oder schreiben Sie eine E-Mail an fritz.vahrenholt@kaltesonne.de

Vortrag auf der EIKE- Konferenz sowie Interview mit der Jungen Freiheit anlässlich der EIKE-Konferenz in Gera am 13.11.2021

Am 24.9.2021 habe ich auf dem Wirtschaftstag Sachsen in Radebeul den Vortrag „Klima-und Energiepolitik auf dem Prüfstand“ gehalten, der in diesem Video ab Minute 1:04:00 wiedergegeben wird.

Klimawandel-Talk mit Roland Tichy : Ein unaufgeregter Befund zur Lage des Planeten

700 Experten : There is no climate emergency Link zur Deklaration

Am 5.10.2021 wurde die gemeinsame Veröffentlichung mit Rolf Dübal „Radiative Energy Flux Variation from 2001–2020“ in „Atmosphere“ veröffentlicht. Darin wird nachgewiesen, dass die Erwärmung der letzten 20 Jahre im Wesentlichen durch eine verstärkte Sonneneinstrahlung auf Grund der Veränderung der Wolken erfolgt ist.

Veröffentlichung über die mittelalterliche Wärmeperiode in der Antarktis seit 29.6.2019 online in Palaeogeogr., Palaeoclimatol., Palaeoecol

Klimawissenschaftliche Positionierung

Da auf Wikipedia Falschbehauptungen über meine wissenschaftliche Position zum Klimawandel von dem Sichter Andol (Andreas Lieb, grüner Aktivist der Jungen Liste Bachgau) verbreitet werden, ich leugne die menschengemachte globale Erwärmung, nehme ich hierzu Stellung.

Ich leugne weder das Klima noch den Klimawandel. Wissenschaftlich beschäftige ich mich insbesondere mit der mittelalterlichen Wärmeperiode, die auch laut IPCC zumindest in Europa so warm war die heutige Zeit. Zitate  von peer reviewed papers siehe unten.

Es kann also offensichtlich nur um den Vorwurf gehen, dass ich den anthropogenen Einfluss des Menschen angeblich leugne. Das tue ich aber nachweislich nicht.

Meine Position, die ich in den Büchern „Die kalte Sonne“ und „Unerwünschte Wahrheiten“ niedergelegt habe, vertrete ich nach wie vor und werde durch eine Reihe von Veröffentlichungen darin bestärkt. Danach ist der anthropogene Einfluss durch den gestiegenen CO2- Ausstoß auf die Temperaturentwicklung nur etwa halb so groß , wie das IPCC es annimmt. Die andere Hälfte der bislang gemessenen Erwärmung ist natürlichen Faktoren wie den ozeanischen Strömungen oder der Aktivität der Sonne  geschuldet.

Wie ich in einer peer-reviewed Publikation in Atmosphere in 2021 gemeinsam mit Rolf Dübal nachweisen konnte, ist die Erwärmung der Erde in den letzten 20 Jahren im Wesentlichen auf eine höhere Durchlässigkeit der Wolken für die kurzwellige Sonneneinstrahlung zurückzuführen. Die kurzwellige Abstrahlung ist in diesem Zeitraum stark zurückgegangen (siehe Abbildung unten) und zwar gleichermaßen auf der Nord- und Südhalbkugel (NH und SH). Das bedeutet bei nahezu konstanter Sonneneinstrahlung, dass mehr kurzwellige Strahlung die Erdoberfläche erreicht hat und damit zur Erwärmung beitrug. Die langwellige Rückstrahlung (der sog. Treibhauseffekt) trug nur zu einem geringeren Teil zur Erwärmung bei. Er wurde sogar weitgehend kompensiert durch die ebenfalls ansteigende Durchlässigkeit der Wolken für von der Erde ausgehende langwellige Strahlung.

Wir untersuchten für den gesamten Zeitraum die Strahlungsflüsse am oberen Rand der Atmosphäre und die bodennahen Strahlungsflüsse und setzten diese in Bezug zu Veränderungen der Bewölkung. Der Nettoenergiezufluss war im gesamten Zeitraum positiv und ist von 2001 bis 2020 von 0.6 W/m² auf 0.75 W/m² angestiegen.

In dem folgenden Brückenchart sind die Triebkräfte dieser Veränderung dargestellt und diese liegen eindeutig im Bereich der kurzwelligen Strahlung in den bewölkten Gebieten, die etwa 2/3 der Erdoberfläche ausmachen (SW Cloudy Area, +1.27 W/m²). Dies steht im Kontrast zu der vom IPCC noch in seinem jüngsten Bericht dargestellten Annahme, dass die Erwärmung durch die Zunahme der langwelligen Rückstrahlung allein auf Grund des anthropogenen Treibhauseffektes erfolgte. Der IPCC schreibt diesem Effekt 100 % der Erwärmung zu und begründet dies mit Modellrechnungen. Die Analyse der Messdaten durch Dübal und Vahrenholt zeigen aber, dass die Erwärmung durch den Rückgang von 1,4 W/m² kurzwelliger Abstrahlung sowie die um 1,1 W/m² erhöhte langwellige Abstrahlung überwiegend dem Wolkeneffekt zuzuschreiben ist

Wir konnten auch den erhöhten Treibhauseffekt der Summe aller Treibhausgase (Wasserdampf, CO2 usw.) unter „Clear Sky“- Bedingungen mit 1,2 W/m² Zunahme in den letzten 20 Jahren nachweisen. Allerdings wird diese Zunahme flächengewichtet überkompensiert durch die zunehmende Abstrahlung der langwelligen Strahlung in den bewölkten Zonen („Cloudy Areas”) in Höhe von -1,48 W/m²

Der Rückgang der Wolken ist weltweit, aber auch in Europa gut dokumentiert, wie die folgende Grafik von Eumetsat belegt,

Der Rückgang der Wolken geht einher mit einer Zunahme der Sonneneinstrahlung um 250 Sonnenstunden von 1991 bis 2020

Das IPCC nimmt für den anthropogenen Einfluss  eine Temperaturentwicklung von 1,5 bis 4,5 Grad Celsius bei Verdoppelung der CO2 Konzentration  für die nächsten Jahrhunderte an (ECS- equilibrium climate sensitivity). In diesem Jahrhundert geht das IPCC von einer Temperaturänderung von 1 bis 2,5 Grad Celsius bei Verdoppelung der CO2 Konzentration aus( noch nicht eingeschwungener Zustand der Meere, TCR- transient climate response). Ich befinde mich also mit meiner Einschätzung einer Temperaturerhöhung von 1 bis 1,5 °Celsius bis zum Ende dieses Jahrhunderts durch das anthropogen erzeugte CO2 in der Bandbreite der Unsicherheit der IPCC- Schätzung.

Ich habe keinen Zweifel, dass wir uns  wegen der CO2- bedingten Erwärmung langfristig von den fossilen Brennstoffen lösen müssen. Trifft meine Einschätzung der Klimasensitivität des CO2 ( etwa halb so groß wie das Mittel der IPCC Schätzung) zu, hätten wir deutlich mehr Zeit zur Verfügung, das Energiesystem auf CO2- freie Alternativen umzustellen.

Es gibt Wissenschaftler, die behaupten, dass bei einer Verdopplung des CO2 Gehalts durch den Menschen mehr als 4,5 Grad Erwärmung zu befürchten sind ( Prof.Schellenhuber spricht von 6 bis 8 Grad. Er weicht also in seiner Einschätzung deutlich nach oben ab. Niemand ist bislang auf die Idee gekommen, Herrn Schellnhuber als einen Klimaleugner zu bezeichnen. Ich befinde mich am unteren Rand , aber noch innerhalb der IPCC Schätzung und muss mir eine solche ehrabschneidende Herabsetzung von Wikipedia gefallen lassen.

Und jedesmal, wenn ich oder andere versuchen dies im o.g. Sinne richtig zu stellen, löscht Andol das innerhalb kurzer Zeit . Wikipedia lässt eine Richtigstellung nicht zu. Ein Sichter bei Wikipedia versucht meinen Lebenslauf und meine Lebensleistung zu diskrimieren und Wikipedia lässt das zu.

Klimawissenschaftliche Publikationen

  • Lüning, S., M. Gałka, F. Vahrenholt (2019): The Medieval Climate Anomaly in Antarctica. Palaeogeogr., Palaeoclimatol., Palaeoecol., doi: 10.1016/j.palaeo.2019.109251
  • Lüning, S., M. Gałka,  F. G. Rodríguez, F. Vahrenholt (2019) : The Medieval Climate Anomaly in Oceania. Environmental Review, https://doi.org/10.1139/er-2019-0012
  • Lüning, S., F. Vahrenholt (2019): Holocene climate development of North Africa and the Arabian Peninsula. In: Bendaoud, A., Hamimi, Z., Hamoudi, M., Djemai, S., Zoheir, B. (Eds.), Geology of the Arab World – An overview’, Springer, doi: 10.1007/978-3-319-96794-3_14.
  • Lüning, S., M. Gałka, F. P. Bamonte, F. G. Rodríguez, F. Vahrenholt (2018): The Medieval Climate Anomaly in South America. Quaternary International, doi: 10.1016/j.quaint.2018.10.041
  • Lüning, S., M. Gałka, I. B. Danladi, T. A. Adagunodo, F. Vahrenholt (2018): Hydroclimate in Africa during the Medieval Climate Anomaly. Palaeogeogr., Palaeoclimatol., Palaeoecol., 495: 309-322, doi: 10.1016/j.palaeo.2018.01.025.
  • Lüning, S., M. Gałka, F. Vahrenholt (2017): Warming and cooling: The Medieval Climate Anomaly in Africa and Arabia. Paleoceanography 32 (11): 1219-1235, doi: 10.1002/2017PA003237.
  • Lüning, S., F. Vahrenholt (2017): Paleoclimatological context and reference level of the 2°C and 1.5°C Paris Agreement long-term temperature limits. Frontiers in Earth Science, 12 December 2017, hhttps://www.frontiersin.org/articles/10.3389/feart.2017.00104/full
  • Lüning, S., F. Vahrenholt (2016): “The Sun’s Role in Climate”. In: Evidence-Based Climate Science, Second Edition. Editor: Don Easterbrook; Elsevier, pp.283-306. doi: 10.1016/B978-0-12-804588-6.00016-1
  • Dübal, H-R., F. Vahrenholt, Radiative Energy Flux Variation from 2001–2020,Atmosphere2021, 12(10), 1297; https://doi.org/10.3390/atmos12101297

Schriften

  • Entwicklung eines SCF-Störungsverfahrens zur Behandlung von Geometrieänderungen in Molekülen. Dissertation. Universität Münster, 1974.
  • mit Egmont R. KochSeveso ist überall. Die tödlichen Risiken der Chemie. Mit einem Vorwort von Erhard Eppler. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1978, ISBN 3-462-01290-8; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt 1980, ISBN 3-596-23804-8
  • mit Egmont R. Koch: Die Lage der Nation. Umwelt-Atlas der Bundesrepublik. Daten, Analysen, Konsequenzen. Gruner & Jahr, Hamburg 1983, ISBN 3-570-03870-X.
  • mit Rainer Grießhammer & Frank ClausFormaldehyd. Eine Nation wird geleimt. Rowohlt, Reinbek 1984, ISBN 3-499-15543-5
  • (Hrsg.): Tempo 100. Soforthilfe für den Wald? Rowohlt, Reinbek 1984, ISBN 3-499-33058-X.
  • Globale Marktpotentiale für erneuerbare Energien. Deutsche Shell AG, Hamburg 1998.
  • Die Zeit des billigen Öls ist vorbei. Endliche Ressourcen erfordern neuen Energiemix. In: Internationale Politik. 56 (1), 2001, S. 11–16.
  • Erneuerbare Energien: Strategische Entwicklung eines neuen Kerngeschäfts. In: Klaus Fichter & Uwe Schneidewind (Hrsg.): Umweltschutz im globalen Wettbewerb. Neue Spielregeln für das grenzenlose Unternehmen. Springer, Berlin [u. a.] 2000, ISBN 3-540-67468-3, S. 223–228.
  • Profite und Prinzipien. In: Thomas Bausch, Annette Kleinfeld & Horst Steinmann (Hrsg.): Unternehmensethik in der Wirtschaftspraxis. Hampp, München/Mering 2000, ISBN 3-87988-458-7, S. 33ff.
  • mit Sebastian Lüning: Die kalte Sonne. Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet. Hoffmann und Campe, Hamburg 2012, ISBN 3-455-50250-4.
  • mit Sebastian Lüning : Unerwünschte Wahrheiten, Was Sie über den Klimawandel wissen sollten,https://unerwuenschte-wahrheiten.de/ Langen Müller Sept. 2020,ISBN: 9783784435534